Zukünftige Hundebesitzer haben die
Auswahl aus über 330 Rassen, die sich in
Größe, Aussehen, Charakter und
Temperament voneinander unterscheiden:
vom winzigen Chihuahua bis zum riesigen
Bernhardiner; vom verspielten Foxterrier
bis zum eleganten Dalmatiner.
Wahrscheinlich hat jeder seinen
Traumhund, der aber nicht unbedingt zu
den eigenen Lebensumständen passt.
Rasseunterschiede
beziehen sich aber nicht nur auf das
Aussehen des Hundes, sondern auch auf
sein Verhalten. Ohne Zweifel gibt es
zwar das typische rasseübergreifende
Hundeverhalten, dennoch sind spezifische
Rassemerkmale vorhanden, wie z.B. der
Jagd- oder Hütetrieb. Um Hunde
bedarfsgerecht halten zu können und um
für die eigene Familie den „passenden“
Hund zu finden, sollte man deshalb
unbedingt die Verhaltensbesonderheiten
der verschiedenen Rassen kennen. Im
» Rasselexikon
erhalten Sie eine Übersicht mit
Bildern und Beschreibungen von über 300
verschiedenen Rassen.
Vor der
Anschaffung eines Hundes sollte man sich
deshalb mit den
» Rassehunde-Zuchtvereinen
in Verbindung setzen und auf
» Ausstellungen
das Gespräch mit Züchtern und
Hundebesitzern suchen, um sich über die
rassetypischen Eigenschaften zu
informieren. So ist gewährleistet, dass
die Hundeinteressenten den zu ihnen und
ihren individuellen Bedürfnissen
passenden Hund finden.
Der Kauf eines
Rassehundes bietet durch die
Zuchtüberwachung Vorteile. Die
Elterntiere und ihre Vorfahren sind
bekannt. Die zu erwartenden
Charaktereigenschaften, die Größe und
Fellfarbe sind für den Käufer
vorhersehbar. Darüber hinaus wird er
durch den Züchter und den
Rassehunde-Zuchtverein fachlich
unterstützt und beraten. Beim Mischling
hingegen weiß man selten, wer die
Vorfahren waren und so ist es schwierig
etwas über seine späteren Eigenschaften,
Aussehen und Größe vorherzusagen